Die Herausforderungen der globalisierten Welt drängen nach Antworten auf allen Ebenen. Unter dieser Prämisse kann sich die akademische Ausbildung einem ethischen Imperativ des Einsatzes für eine gerechte Weltgesellschaft nicht entziehen.
Selbst wenn wir davon ausgehen können, dass ein globalisierungskritisches Bewusstsein in weiten Kreisen der Hochschulen besteht, ist die Frage nach der Einbindung solcher komplexen Herausforderungen in das Curriculum offen. Mit dem Ziel, kirchliche Ausbildung als Ort „globalen Lernens“ in seinen unterschiedlichen Formen zu stärken, richtet sich die Projektstelle entwicklungspolitische ökumenische Bildung (peb) vor allem an die Evangelischen Fachhochschulen, um dort bestehende Initiativen zu unterstützen und neue Impulse zu setzen.
Globales Lernen bezeichnet dabei „einerseits, auf der Gegenstandsebene, die Leitidee, dass Bildungsprozesse heute in einem grenzüberschreitenden, weltweiten Horizont verortet werden müssen. Es markiert andererseits, in methodischer Hinsicht, das Anliegen, Lernerfahrungen in einer ganzheitlichen, interdisziplinären und multiperspektivischen Weise zu erschließen.“ (Klaus Seitz) Damit steht GL in der heutigen Diskussion als übergeordneter Begriff für vielfältige Lernprozesse, die zu einer verantwortlichen Gestaltung der sich bildenden Weltgesellschaft beitragen. Je nach Interessenlage kommen verschiedene Schwerpunkte und Perspektiven in den Mittelpunkt – z.B. entwicklungspolitische Themenstellungen, ökumenisches Lernen bzw. Bildung für eine nachhaltige Entwicklung.
„Soziale Nachhaltigkeit im Kontext globaler Herausforderungen“ -... 
"Bridges of Interreligious Dialogue in Amman"
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Tagung
"Dialog im Kontext von Religionen und Kulturen"
Comenius... 